Kompost richtig anlegen: Schritt für Schritt
Ein gut laufender Komposthaufen ist der größte Hebel im nachhaltigen Garten. Er spart Einkauf, bindet Wasser und versorgt den Boden mit Struktur und Nährstoffen.
Standort und Unterlage
Wähle einen halbschattigen, gut belüfteten Platz direkt auf der Erde oder auf Steinen. So können Würmer und andere Lebewesen den Kompost von unten anpacken – das ist die Hälfte der Arbeit.
Das richtige Verhältnis
Abwechselnd grüne (stickstoffhaltige, z. B. Grasmähschnitt, Küchenobst) und braune (kohlenstoffhaltige, z. B. Laub, Ästchen, Stroh) Materialien einbringen. Ein guter Richtwert: etwa 2 Teile Braun auf 1 Teil Grün.
Luft und Feuchtigkeit
Der Haufen sollte feucht, aber nicht nass sein – wie ausgedrückte Schwamm. Zu trocken? Nachgießen. Staunässe? Umdrehen oder belüften. Einmal pro Saison umschichten reicht meist.
Reif ist der Kompost, wenn er dunkel, krümelig und erdreich riecht. Dann kannst du ihn ins Beet einbauen oder als Mulch verwenden.